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1226 days ago
Qual Lohnt es sich zu Hoffen der alten Tage willen send ich hinaus in die kühle Leere kommt der Tag meine Begierde zu stillen fleht meine Seele im schwarzen Meere Noch half kein Hoffen und kein Flehen ein halbes Jahr währt mein Leid mit enger Schlinge den Verlust ihn eingestehen ist das mein Schicksal ins Herz mit eiserner Klinge Doch mein Herz es soll nicht bluten wegen ihr ist sie doch mein einzig Lebenselixier Oh Liebste mach mir das Leben nicht zur Qual Und kehr zurück ein einzigmal © by Euphorus Defätis
1226 days ago
Lacrymosa Von Angesicht zu Angesicht: schamtiefe Litanei. Gnadenschweres Leuchterlicht umhüllt den stummen Schrei. Verkrampft erlöst, doch Ungeduld, Trauer, kalter Schweiß. Vergib mir! Nein, ich bin nicht Schuld. Die Angst, mein Gott, er weiß. Glauben, wollen, wie denn nur? Wo bist Du? Gib mir Halt! Von Anfang an ein hohler Schwur? Oh Ohnmacht in Gestalt. Was Dich mir nahm, ersehn´ ich nur. Der Frieden dieser Welt liegt gebettet auf Purpur Ja, dies´ Versprechen hält. Sekunden, Jahre, ewiglich, von Güte stets verschont. Von Angesicht zu Angesicht: nur N i c h t s ist was sich lohnt. © by taliesin1374 days ago
Kämpfen Kämpfen nie gelernt. Nur im fortlaufen gut. Doch man kann vor manchen Dingen nicht fortlaufen. Denn das Leben stellt einem immer wieder die gleichen harten Aufgaben. Entweder man schafft es irgendwann, oder man wird geschafft! (unbekannt)
1380 days ago
Zitat von Philosophie der Neuzeit Der Platz neben mir (Part I+II) Part I Ich atme Einsamkeit Und werde sentimental Die Nacht neigt sich dem Ende zu Meine Stimmung ist katastrophal Ich sitze hier im Nirgendwo Und starre in mein Bier Verloren in Gedanken Stehst Du vor mir Was Du wohl machst Hab’ ich mich tausendmal gefragt Fickst Du Engel, zählst Du Sterne Oder betrinkst Du Dich mit Liebe Den ganzen Tag Ich warte schon so lange Auf ein Wort von Dir Ein nie endendes Verlangen Nach Dir lebt in mir Ich warte schon so lange Auf ein Wort von Dir Der Schmerz ist vergangen Geblieben ist die Leere Und der Platz Neben mir Wir wollten nie wie all die anderen sein Zu Hause war’n wir nie Wir waren immer auf’m Sprung Zwischen Wahnsinn und Genie Wir spürten unsere Flügel wachsen Es trug uns davon Wir verloren unsere Namen Geschlecht und unsere Konfession Was Du wohl ...
1397 days ago
Das man mir nicht verzeiht, war zu allem bereit. Aber die Zeit wohl nicht soweit. Ich bin es leid, hier zu sein, so ganz allein, allein, mit mir, mit meinem Schmerz, im Herz, will hier weg, von diesem Ort. Will dahin wo Frieden ist für mich in meinem Herz ohne diesen Schmerz. Will dahin wo Menschen sind die mich kennen, sich zu mir bekennen. Sie sind aber hinfort an einem fernen Ort. Weit weg von hier, weit weg von mir. Möchte bei ihnen sein dann bin ich nicht mehr so allein.


