17. Juni 2008 Der Sommer ist da! Juhu! Und zwar mit voller Wucht. Soll heißen: jeden Tag strahlend blauer Himmel und ca. 30 Grad. Und das Beste daran? Ich habe endlich mal Zeit, dieses Wetter zu genießen! Momentan sitze ich übrigens im Zug nach Venedig, um mich dort meiner Chaos-Chorfahrt anzuschließen. Aber bevor dieses Erlebnis über mich hereinbricht, wollte ich noch einmal die Ereignisse der letzten Wochen Revue passieren lassen. Aaalso… Trinity – oder: Unheimliche Begegnung der dritten Art Im letzten Eintrag hatte ich ja von den bevorstehenden Prüfungen gesprochen. Nun ja, sie sind alle irgendwie über die Bühne gegangen. Nachdem meine Kollegen mir schon alle möglichen Horrorstorys von der externen Englischprüferin erzählt hatten („È molto precisa. Non è italiana.“ – Sprich: Sie fängt gern pünktlich an.), lernte ich sie schließlich persönlich kennen, als ich zwei Nachmittage lang Aufsicht im Gang führen durfte. Diese zwei ...
10. Mai 2008 Guten Morgen, meine Lieben! Vielleicht hätte ich euch lieber einen wunderschönen Nachmittag wünschen sollen, denn es ist immerhin schon 14:30 Uhr. Angesichts der Tatsache, dass ich immer noch im Schlafanzug rumhänge, hielt ich erstere Begrüßung jedoch für angebracht. Es ist so ein typischer Samstagmorgen, an dem man gegen 10 Uhr zögerlich die Augen öffnet, weil die Sonne trotz geschlossener Rollläden (mit dreifachem L! ) zu hell ins Zimmer strömt. Man richtet sich also langsam auf, blinzelt ein wenig, und fragt sich, warum das Zimmer seit neuestem von Seite zu Seite schwankt. Dann steht man auf und stellt fest, dass man einen riesigen blauen Fleck auf dem Schienbein hat, der so langsam anfängt, einen pochenden Schmerz auszulösen. Man guckt ihn eine Weile lang verdutzt an („Ja, wo kommst du denn her?“), bis einem bewusst wird, dass man gerade ein Gespräch mit seinem linken Bein führt. Und das, Freunde, ist der Moment – ja, genau der! – ...
2. Mai 2008 Ja, Freunde der Sonne, es ist soweit. Nach zahllosen Lehr- und Wanderjahren habe ich heute endlich eine Antwort auf diese Frage gefunden. Wer sie wissen will, muss sich allerdings bis zum Ende dieses Eintrags gedulden, da ich weiterhin im Ansatz chronologisch vorgehen möchte, und in der Zwischenzeit so einiges passiert ist. Wer möchte, kann sich beim Weiterlesen den Soundtrack zum Musical „Avenue Q“ runterladen, aus dem die Titelzeile entnommen ist. ( What do you do with a B.A. in English? What is my life going to be? Four years of college And plenty of knowledge Have earned me this useless degree. I can’t pay the bills yet, Cause I have no skills yet. The world is a big scary place. But somehow I can’t shake The feeling I might make A difference to the human race …) Äh…wo war ich? Ach ja, Chronologie, Emmy, Chronologie… Hablas espagnol? No, ma yo ...
5. April 2008 Die Bloglosigkeit des vergangenen Monats ist vorbei. Allerdings hatte sie gute Gründe. Wenn ich nicht gerade selbst unterwegs war, hatte ich wechselnde Besucher, die ich selbstverständlich 24 Stunden am Tag liebevoll umsorgen musste (äh…oder so ähnlich). In der Zwischenzeit habe ich viel erlebt und viele neue Eindrücke gesammelt. Daher gibt es für die Lesefaulen unter euch mit diesem Eintrag auch gleich einen Haufen neuer Fotos. So, wo fang ich bloß an…? London – I Wish I Could Go Back To College… Anfang März stand – wie angekündigt – meine Stippvisite in London / Royal Holloway an. Also flog ich frohen Mutes am 7. März in Neapel bei strömendem Regen ab. Es folgte ein wirklich seltsamer Reiseverlauf: Beide Flüge landeten 10 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit; beim Landeanflug erstrahlte der Flughafen Heathrow zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit in herrlichstem Sonnenschein; kaum war ich mit der ...
16. Februar 2008 Zunächst das Wichtigste: Ein weiterer Valentinstag ist vorüber – und wir leben noch. Oder besser gesagt: ICH lebe noch. Schließlich geht es um das Wichtigste. Als gestandener Single trifft man natürlich mittlerweile seine Vorkehrungen für diesen ätzendsten aller Tage. Sprich: Ganz. Viel. Schokolade. Bei meiner Einkaufsmission zwecks Schoki-Vorratsaufstockung entdeckte ich unter anderem etwas sehr Beunruhigendes: Auf allen Nutella-Gläsern kleben neuerdings Promotion-Aufkleber mit Aufschriften wie „Für die schönsten Stunden zu zweit“. *brech. würg* (Entschuldigung… Es geht gleich wieder.) Also, mal ganz ehrlich. Was für Werbeleute beschäftigen diese Nutella-Fritzen eigentlich? Sehen wir mal davon ab, dass sowohl das Konzept als auch das Design alles andere als originell ist. Was für eine Zielgruppe stellen sich diese Menschen für ihr Produkt vor?? Wenn es ein Produkt gibt, das perfekt auf die Bedürfnisse frustrierter Singles zugeschnitten ...