Content Preview: rss
199 days ago
199 days ago
Die Sonne lacht, der Strand lockt, Golden Bay ruft! Anna und Marcia wollen Busfahren. Der undurchsichtige Busfahrplan gibt für diesen Fall ungefähr folgende undurchsichtige Auskunft: 65, Sliema - GoldenBay, 15/20mins. Aha, der Bus fährt also von Sliema zum GoldenBay alle 15 oder 20 Miinuten. Sliema bis St.Julians hat etwa 20 Bushaltestellen. Anna und Marcia sind zuversichtlich einfach irgendeine zu nehmen. Anna und Marcia warten also an einer namenlosen Busstation mit Blick aufs Meer. Es ist etwa 11.00h. Bis 11.10 fahren 7 Busse an den zwei vorbei: Nummern 64, 62, 62, 64, 68, 652, 62. Bis 11.30 kommt kein einziger Bus mehr. um 11.40 eine klapprige 65. 15 oder 20min sind einfach ein dehnbarer Begriff. Marcia und Anna winken. Sonst halten die Busse gar nicht erst an. Der Bus wird langsamer, Anna und Marcia japsen in den fahrenden Bus. Sie bezahlen ihr "OneDayTicket" für 3,49€ und suchen sich eine zu kurz gebaute Sitzbank aus. Der Busfahrer hupt, gibt Vollgas und ...
210 days ago
Mo, 27. April 2009 >21.11 In Malta mit flauen Gefühl angekommen, erwartete mich ... *luftholen* kein Transferdienst am Flughafen. Allerdings auch nur deshalb, weil das vorhaltende Chaos in meinem Kopf davon abhält, Reiseinformationsunterlagen zu lesen, die eindeutig beschreiben, zu welchem Stand der Reisende sich begeben soll. Gastfamilien sind wie eh und je ein Geschichte für sich. Meine Dritte mittlerweile spricht Maltesisch, Englisch, Italienisch und ein bisschen Französisch, lebt in einem der kleinaußenfassadigen, unüberschaubargroßen innerlichräumlichen Reihenhäuser, die hier in Sliema dicht an dich stehen. Auch in chaotischer Manier. Genauso wie in chaotischer Manier Sliema, in Reihenhausmanier an Valetta, St.Julians, Gzira und noch ein paar mehr Orten klebt. Richtig gelesen: es ist ein Katzensprung in die Hauptstadt. Malta ist winzig. Sollte das Wetter interessieren!: Es ist ungemütlich. Um den Reihenhauskomplex weht ein Wind, der einen das Fürchten lehren ...
214 days ago
Ist es Spontaneität, wenn ohne System ein Koffer vollgestopft wird? Spontaneität, weil ein systemloser Koffer Spontaneität im schlimmsten Fall erfordert. Oder ewige Naivität zu glauben "es wird schon werden"? Fasznierenderweise versteckt sich im Kofferpacken immer auch die Chance, das zuHause-Leben auf 100l zu dezimieren. Ein abgestecktes Kofferinhalt-vs.-Peripherie-Verhältnis gibt es aber nicht. Dafür sind Kofferinhalte zu konkret und abstraktes Kofferpacken zu abstrus.



